
Seit der russischen Invasion in der Ukraine 2022 gehört die Hafenstadt Odessa zu den meistumkämpften Orten. Der Dokumentarfilm porträtiert Einwohner von Odessa, die ihren Alltag leben, auch wenn er immer wieder durch Bombenangriffe, Stromausfälle und andere Auswirkungen des Krieges unterbrochen wird. Intime Erzählungen und beklemmende Sequenzen werden mit Szenen voller Leichtigkeit und sanfter Komik in Kontrast gesetzt, wobei die einfühlsame Inszenierung Bild- und Tonebene zusammenführt. Die Kriegserfahrungen treten dabei besonders eindrücklich in den Beobachtungen von Kindern und sehr alten Menschen zutage, über deren Zukunftsträume auch das Prinzip Hoffnung in den Film einfließt.
Deutschland/Ukraine 2025
Länge: 124 Min. - FSK 14
Regie: Eva Neymann
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